Technik Mist & Murks

Ich gebe zu, ich konnte nicht widerstehen. Saturn und Media haben diese Woche ein Angebot, da hab ich mir den Google Home Mini für 13,50€ bestellt, heute kam er an.
Was ich damit will? Erst einmal nur rumspielen. Kosten sind in Reichweite eines Kinobesuchs, aber ich werde länger dran sitzen.
Natürlich springt meine Paranoia gleich an. Andererseits denk ich auch: „Damit kommst du aber echt ein paar Jahre zu spät bei all den Smartphones und Tablets.“
Ich werde also mal rausfinden, was man damit alles so machen kann und ob es zu meiner Lebensqualität beiträgt, jeden Morgen zu erfahren, wie hoch der Eifelturm ist.

(Google kann man leider noch nicht umstellen, daß es auf „Hallo, Computer“ reagiert. :vulcan_salute:)

Meine wäre so groß, daß mir so ein Ding nichtmal ins Haus käme, wenn Google mich dafür bezahlt :neutral_face:
Gibt es sowas nicht auch ohne Google, Amazon oder Apple?

Frag das Ding halt nicht wie man einen Molli baut

Als ob du das fragen müsstest

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1/3 Heizöl, 2/3 Benzin.

Es gibt zwei Probleme:

  1. Die Spracherkennung: Die funktioniert im Moment nur, indem deine Spracheingaben an die zentralen Server in die Cloud geschickt werden, teils sogar an menschliche Interaktionsteams, die deine Spracheingabe in Text übertragen.
  2. Die eigentliche Aktion: Damit das irgend einen Sinn ergibt, müssen die Daten irgendwohin zwecks Verarbeitung geschickt werden. Geht im Grunde auch nur, wenn ein Konto dran hängt, und dann bist du wieder bei den großen Cloudanbietern, die du eigentlich vermeiden willst.

Kleine Anbieter haben auf dem Markt wegen 1. schlicht keine gleichwertige Chance, und wg. 2. lehnst du die großen Anbieter ab.

Kurz: Vergiss es…

Ein findiger Programmierer könnte vielleicht einen Open Source-Spracherkennungsdienst an wolfram alpha anschließen…

Daß die Leute das tatsächlich mitmachen…
Ist schon faszinierend, was man für ein wenig convenience bereit ist, zu akzeptieren.
Ich weiss: Okay, Boomer :neutral_face:

warum auch nicht? Interessiert mich einen Scheiß, ob Apple weiß, was auf meiner Einkaufsliste steht.

seufz
Ja, Privatsphäre ist sowas von 1990!

Brotaufstrich

jetzt weißt du es auch

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Welcher genau? Wie viel davon? Zu welchem Preis?
Was hast du sonst noch so gekauft, ich will ja deinen Ernährungs- und Lebensstil kennen lernen.
Und vergiss nicht, mir aufzuschreiben, wo du heute überall gewesen bist und mit wem du wann worüber gesprochen hast.

Das wissen Payback und Apple (Pay)
:smiley:

Wenn die das wissen, dann wissen das auch andere.

ja Rewe und andere Payback-Vertragspartner z.B., dann bekomme ich maßgeschneiderte Angebote, das ist ein Vorteil.

Klar, aber nicht für dich.
Es sei denn, du begreifst es als Vorteil, wenn du plötzlich noch mehr Bedürfnisse hast, die befriedigt werden wollen.
Immerhin füllst du deine Rolle als Konsument so perfekt aus! :smiley:

Ich bin kein Impulskäufer

Wozu brauchst du dann „maßgeschneiderte Angebote“?

Ah, das ist an dieser Stelle nur ein windiger Spruch, um sich vor der Erkenntnis zu drücken!!! :stuck_out_tongue:

damit ich mitbekomme, wenn meine Produkte preiswerter sind und ich meinen Kaufrythmus ggf. anpassen kann.

so wie du dich vor technischem Fortschritt drückst?

What the fuck is that supposed to be?!

Nur, solange er meine Privatsphäre beeinträchtigt.

Beispiel: Ich kaufe jede Woche 4 Packungen Humus. Ist er im Angebot kaufe ich eine menge, die die Zeit innerhalb dessen MHD abdeckt, z.b. die dreifache Menge.

das ist dann wohl Einstellungssache