(K)ein Versöhnungsgeschenk - The Rise of Skywalker

Der Aufstieg Skywalkers – (K)ein Versöhnungsgeschenk

Kann Spuren von Spoilern enthalten

Eines hat Star Wars – The Rise of Skywalker nicht geschafft: Auch der 9. Teil der Sternensaga ist Bestandteil heftiger Diskussionen unter Fans und Zuschauern. Besonders deutlich wird auch hier wieder die Diskrepanz zwischen Zuschauern und Fachpublikum: Die Kritiker werteten den Film weitaus schlechter als er im Mittel der Zuschauerschaft ankommt. Regisseur J.J. Abrams baut Star Wars Episode 9 als ein fulminantes Finale der Skywalker Saga auf, und versucht, lose Enden aller drei Trilogien zusammenzuführen und ein für alle mal abzuschließen. Ihm gelingt dieses Kunststück, aber nur für eine bestimmte Teilgruppe der Zuschauerschaft. Wer „The Last Jedi“ von Autorenfilmer Rian Johnson (Looper, Breaking Bad) mochte, der wird mit Abrams Zusammenführung der losen und teilweise von Johnson achtlos weggeworfenen Storyelemente seine Probleme haben. Star Wars „Rise of Skywalker“ ist ein Versöhnungsangebot – an die Fans, die die Saga mit Episode 8 verlor. Und das ist auch das Problem des Filmes, in vielerlei Hinsicht, hier verliert er viele Kritiker: Denn diese sind im Großen und Ganzen bereit, über viele Schwächen der Dekonstruktion durch Rian Johnson hinwegzublicken und nahezu entsetzt darüber, wie Abrams die gewollte, erzwungene und gegen einen Teil des Publikums gerichtete Neuinterpretation des Gesamtwerkes aus Teil 8 in „seinem“ Finale abfrühstückt. Für die Fans von The Last Jedi ist dies damit kein Versöhnungsangebot, sondern wird wahrscheinlich von vielen als Mittelfinger von Abrams an Johnson interpretiert werden.

Dabei greift Abrams auf viele gute Elemente und gute Ideen von Rian Johnson zurück, ein klares Zeichen dafür, dass er ihn als Künstler respektiert, aber den Trümmerhaufen, den die Dekonstruktion von Star Wars in Last Jedi hinterlässt, nicht so recht zu kitten weiß. Abrams stellt sich klar auf die Seite der Fans, die The Last Jedi nicht so viel abgewinnen konnten und frühstückt viele neu aufgeworfene Handlungselemente schnell und rasant ab. Er übernimmt zwar die zugrundeliegende philosophische Frage, die Johnson stellt, traut sich aber lediglich Ansätze davon auch zu zeigen, überlässt einiges der Interpretation und liefert am Ende ein „Best of“ von 40 Jahren Sternensaga. Nun kritisieren viele zurecht die Plot Holes und Plot Convieniences, mit denen „The Rise of Skywalker“ mit aller Müh und Not um den Scherbenhaufen herumschreibt, den Rian Johnson mit Last Jedi hinterlassen hat, mit einer klaren Intention: Abrams will die Saga ohne klare und einheitliche künstlerische Vision irgendwie zu einem Abschluss führen, der Sinn ergibt, der die Saga in einen gesamtheitlichen Kontext einbettet und letztendlich auch eine Daseinsberechtigung für Teil 7,8 und 9 gewährleistet. Abrams erzählt seine Geschichte schnell, blitzschnell, zu schnell. Charaktere werden nicht weiterentwickelt, ungeliebte oder auch schlicht nicht zuende gedachte Figuren werden an den Seitenrand geschoben, es gibt keine B- und C-Plots um Nebenfiguren, es geht einzig und allein um das Ensemble der etablierten Helden: Rey, Finn und Poe. So hetzt der Film durch die Handlung und setzt einfach voraus, dass die Figuren bekannt und keine großen Wendungen oder Entwicklungen noch erwartet werden. Die Figuren existieren in einer Geschichte und werden wie in einem Videospiel durch die Story getragen, Abrams baut den Gegenspieler auf, ohne sich auf eine durch Johnson wirklich als Antagonist etablierte Figur berufen zu können. Hier krankt der Film mehr an seiner Uneigenständigkeit als Film, an dem gescheiterten Experiment Johnsons, die Fans immer mit dem unerwarteten zu überraschen, statt sie damit zu vertreiben, wie er es tatsächlich tat, als wirklich an fehlendem Können in der Erzählkunst: Einige Plot Holes muss man in Kauf nehmen, um einen veritablen Gegenspieler für die Handlung in so kurzer Zeit etablieren zu können. Der Film überschlägt sich am Anfang fast in dem Tempo, mit welchem er sich in die Handlung von Teil 7 und 8 eingliedert, schiebt Teil 8 in Gänze zur Seite und wirft damit auch Figurenentwicklungen zurück bzw. lässt die Etablierung neuer Charaktere fast vollständig aus.

In den Konstellationen und in der Rahmenhandlung experimentiert Abrams ganz vorsichtig, fast schon zu vorsichtig mit seinen Figuren und lässt sie lieber auf alte Bekannte stoßen, setzt klar auf einen Nostalgiefaktor beim Publikum. Hier ist eine große Problematik des Films begraben: Als Film ist er nicht gut, er ist zu schnell erzählt, er setzt zu viel voraus, er entwickelt nichts selbst, er steht nicht für sich allein, er ergründet am Ende keine eigenen moralischen Dilemma, er hat eine für sich genommen sehr rudimentär zusammengeschraubte und an vielen Stellen notdürftig zusammen geklebte Handlung. Das fällt dem Zuschauer nicht auf, da er so rasant durch den Film getragen wird, und andere Punkte sitzen auch so gut, dass man darüber gern hinwegsieht: Die Kombination aus den Figuren funktioniert, die Chemie ist vorhanden, der Humor ist wieder auf den Punkt und situationsbezogen, statt wie bei Episode 8 noch erzwungen, leicht infantil und merkwürdig deplatziert zu sein – kurz, der Film macht einfach Spaß. Als Star Wars-Fan sind es die Rückbezüge, die Zitate und die Auflösung einer Herkunftsgeschichte, die im Nachhinein einige aufgeworfene Charakterschwächen – Stichwort Mary Sue – vielleicht nicht ultimativ glaubhaft, aber konsistent und irgendwo auch im Kontext der Sternensaga nachvollziehbar ausräumt und viele auch mit der Figur Rey versöhnt. Wenn es nicht der Umstand einer nachträglich glaubhafter begründeten Entwicklung zur begnadeten Jedi ist, die es einem leicht macht, Rey als Charakter am Ende doch nicht als Fremdkörper in einer geliebten Franchise, sondern als eigenständige Figur ins Herz zu schließen, dann ist es das Schauspielgeschick der erst 27 Jahre alten englischen Darstellerin Daisy Ridley. Wieder liefert sie eine absolut überzeugende Performance ab, liefert sogar eine wesentlich bessere Darstellung des inneren ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse, der selbst in den guten Charakteren der Sternensaga tobt, ab als noch Hayden Christiansen in der ikonischen Rolle des Anakin Skywalker.

Auch Adam Driver liefert eine überzeugende Darstellung als Kylo Ren ab, der Figur, die als einzige so etwas wie eine Figurenentwicklung innerhalb des Filmes durchlebt. Er reminisziert den klassischsten aller Filmbösewichte wie Darth Vader deutlich, gibt der Rolle aber nach wie vor seinen eigenen Spin. Und so ist es auch die Bindung zwischen Ren und Rey, die Darstellung durch Ridley und Driver, die den Film wirklich tragen und auch sehenswert machen. Nebenfiguren wie Finn, Poe und Co. sind in diesem Film auch wirklich nur Nebenrollen, der Film konzentriert sich auf das nötigste und ergründet die Figurenkonstellation und damit auch die interessanteste und beste Idee aus The Last Jedi umfassend und abschließend. Am Ende ist es eben ein Versöhnungsangebot – an die Fans, die Rian Johnsons Interpretation nicht viel abgewinnen konnten und für die Star Wars mehr um die Themen der „Macht“, Schicksal, Familie und Herkunft und dem Kampf des Guten gegen das ultimative Böse ging und weniger um die abstrakte moralisch-philosophische Fragestellung, die Rian Johnson aus dem Epos der alten Sternentrilogie extrahierte. Es ist kein mutiger Film, es ist keine Offenbarung, es ist das Ende einer Trilogie, so gut wie möglich vollendet, so passend und so traditionell „Star Wars“ wie wir es kennen und lieben. Eine Trilogie, die in dieser Form vielleicht so hätte, nie auf die Leinwand gehören dürfen. Eine Trilogie, die eine einheitliche künstlerische Vision bedurft hätte. Ein technisch beeindruckender Film, der mich als Star Wars Fan zufrieden zurücklässt, aber auch nur von dem Umstand lebt, dass er weniger ein Film ist, sondern ein Medley der besten Star Wars Momente, komponiert von einem wahren Fan, der sich nach dem gescheiterten Experiment des Kollegen jedoch nicht traut, der vertrauten Geschichte einen weiteren Spin zu verpassen, in dem Ziel, ein versöhnliches Ende zu liefern. Der es nicht vermag, die Dekonstruktion von Star Wars zu vollenden und wichtige Fragen unbeantwortet lassen (muss), aber die richtigen Knöpfe zu drücken weiß. Und auch wenn zum Film viel Licht und Schatten gehört, wenn die ganze Trilogie und auch die Rolle von Last Jedi auch weiterhin und jetzt noch mehr die Zuschauerschaft spalten wird:

Wenn am Ende des Films die berühmte Melodie von Filmmusiklegende John Williams ertönt, die Credits laufen und Abrams die Skywalker-Saga mit einem rasenden Finale endgültig beendet, durchdringt einen das Gefühl, das man schon als Kind hatte, wenn man zum ersten Mal das Abenteuer von Luke, Obi-Wan, R2D2 und C3PO, Leia, Chewbacca und Han Solo erzählt bekam. Das ist Star Wars.

All das, was der Film sein wollte, was Abrams mit dem Film erreichen wollte, hat er erfolgreich erreicht. Das, was seine Kritiker und Fans von Rian Johnson wollten, das kann oder will er gar nicht sein. Und daraus muss jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, ob man das gut oder schlecht findet.

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Respekt, das ist eine klasse Kritik. Du erkennst mehr an Zusammenhängen und den Gründen für bestimmte Handlungselemente als die meisten „professionellen“ Kritiker.

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Wirklich Super Filmkritik , ausgewogen und von vielen Seiten beleuchtet. Seh das ziemlich ähnlich wie du. Was mich am letzten Teil auch gestört hat ist diese Hektik und teilweise überflüssigen längen und Füllsel ( Hippy Festival der Planetenbewohner)

Werde den Film heute schauen und bin sehr gespannt, ob ich versöhnt werde. Versöhnt, weil ich bereits vor Jahren mit der gesamten Saga, auch den ersten Filmen, gebrochen habe – und zwar nachdem es mir gelungen ist, die kindliche Prägung zu vergessen, mich Nostalgie-Gefühlen zu entledigen und die Filme aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Warum sollte man das wollen?

Mich hat das gar nicht gestört. Ich hab den Film jetzt auch tatsächlich nur ein mal gesehen, und zwar vor genau einer Woche. Das Tempo ist hoch, und man muss den Film als Gesamtwerk eigentlich auch filmdramaturgisch dafür deutlich abstrafen. Was mir z.B. an den meisten Reviews überhaupt nicht gefällt, ist das man bereit ist, Johnson allen möglichen Schwachsinn aus TLJ zu verzeihen, weil es ja „anders“ ist, aber dann bei Abrams für Teil 9 mit dem gleichen Maßstab zu anderem Ergebnis kommt. Ich kann nur mit den Augen rollen, wenn sich AngryJoe hinstellt und sagt „duh woher kommt der Imperator, das wird im Film gar nicht erklärt“ und deklariert den Film als „Epic Fail“, weil er Fragen nicht beantwortet, die gar nicht beantwortet werden müssen. Denn als man als Kind Episode 4 gesehen hat, da hat auch niemand gesagt „Ey, woher kommt dieser Darth Vader-Typ, das wird ja alles nicht erklärt“. Was Abrams mit Teil 7 und eben jetzt auch wieder mit Teil 9 etabliert, ist eine gewisse Mystik die Star Wars schon immer ausgemacht hat. Die Macht ist eben an sich unbegrenzt, wir wissen einfach nicht, was mit ihr möglich ist, die Brotkrumen werden für die, die aufmerksam zuschauen, aber klar ausgelegt und der Film kommuniziert dort, wo er die Macht als Plotelement einsetzt, sehr deutlich die Grenzen, in denen er sich bewegt. Ich finde es sehr gut, wie Abrams mit gut aufeinander aufgebauten Szenen verhindert, dass die Machtfähigkeiten plötzlich aus dem „nichts“ erscheinen und wie ein billiger Ausweg aus einer Plot-Sackgasse wirken, wozu Star Wars-Geschichten leider gerne mal tendieren, das dann die Macht als Plot Convienience benutzt wird.

Ich kann die Kritik wirklich nicht nachvollziehen, viele kritisieren am Ende (wie Alper Turfan von CSB/funk) über Episode 9 eigentlich nur die Saga. Und da ist auch einfach faktisch nicht Abrams der Fremdkörper, sondern Rian Johnson. Da viele Kritiker sich allerdings schon sehr weit darin verfahren haben, The Last Jedi über den Klee zu loben (das tut der eigentlich von mir auch sehr geschätzte nerdkultur in meinen Augen), dabei die massiven Fehler, wirklichen Plot Holes, Schwachsinnsplots und dumme Nebencharaktere ignorieren und irgendwas davon erzählen, dass es ja darum geht, „eine neue Generation von Star Wars-Fans zu gewinnen und nicht nur ein Best-of der bekannten Sternensaga“ vorgesetzt zu bekommen. In meiner Wahrnehmung hinterlässt The Last Jedi einen gigantischen Scherbenhaufen, Rian Johnson hat für seine Vision alles zerlegt, was Abrams aufgebaut hat und wir hätten eine sehr viel konsistentere Geschichte, wenn man Abrams einfach für alle drei Star Wars Filme gebucht hätte, statt das aufzuteilen. Johnson wirft so viele Plotelemente von Teil 7 so actlos weg, das Abrams für Teil 9 mit vollendung seiner eigenen Vision eigentlich kaum was anderes übrig blieb, als die Handlung von Teil 8 komplett zur Seite zu schieben. Und was viele Kritiker ja so feiern und jetzt an Episode 9 kritisieren, fand ich schon immer scheiße in TLJ: Das Rey keine Herkunft haben soll, ist eine absolut dumme Begründung und erklärt nicht, warum sie als Charakter so perfekt ist, so Mary-Sue mäßig. Mit Teil 9 schafft es Abrams mich wirklich mit der Figur Rey zu versöhnen und das gigantische Schauspieltalent von Daisy Ridley lässt mich zumindest die Figur mit dieser nachträglich sinnhaften Charakterbegründung endlich auch ins Herz schließen und als Figur einer neuen SW-Generation annehmen. Reys Angst vor dem, was sie ist, ist ein Storyplot, der sie zumindest interessant macht. Das Kritiker damit nicht zufrieden sind, weil sie lieber dem Blödsinn der „niemand“-Herkunft feiert, als würde es in Star Wars nicht schon immer um Familie, Schicksal und Vorherbestimmung bzw. die Verdrehung von Prophezeihungen gehen. Mit dieser Wendung ist Rey kein Fremdkörper in dieser Sternensaga mehr, und ich kann ihr jetzt auch rückwirkend in Teil 7 sehr viel mehr nachempfinden und nehme sie als Hauptcharakter überhaupt erst an. Das hat Teil 8 nicht geschafft.

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Ich fand The Last Jedi auch furchtbar

Es ist einfach (für mich) unverhältnismäßig, auf was für ein Podest auch ich diese Filmreihe einmal gestellt habe und was letztlich übrig bleibt, wenn man mal einen Schritt zurück geht und sich das Ganze ohne diesen verklärten Blick ansieht. Ich war, Jahrgang 79, angefixt von meinem sieben Jahre älteren Bruder, also auch voll drin im SW-Kosmos der frühen 80er Jahre. Die Ausbildung zum Jedi war auch für mich eine ernst zu nehmende Option im Leben. Doch irgendwie bin ich mittlerweile müde. Ich will nicht sagen, dass es der gleiche Effekt ist wie 25 Jahre später „A-Team“ oder „Airwolf“ gucken und feststellen, was für eine gequirlte Scheiße das ist, während man als Kind verrückt danach war. „Star Wars“ hat schon eine außerordentliche Qualität, keine Frage. Nur ist es, Effekte und Action beiseite, eine ziemlich banale Story, ziemlich viel schwarz/weiß-Malerei – und die Entwicklung in der neuen Trilogie ist ziemlich schwach. Ich habe mich halt mittlerweile an „Star Wars“ satt gesehen und kann diese banalen „möge die Macht mit Dir sein“-Dialoge nicht mehr hören (Prinzessin Leia kann ich nur noch als „unfreiwillige Komik“ ertragen) und dieses sich ständig auf die gleiche Art abspielende hide and seek, hit and run nicht mehr sehen. Mehr Tiefe, düsterer, die angeblich so tolle Mystik mal wirklich konsequent vertiefen, ohne sie zu entzaubern… wenn es so wäre wie ich es mir wünschen würde, gäbe es Längen, die nicht Blockbuster-tauglich wären – also sinnlos, sich da etwas in dieser Richtung zu wünschen. Ich werde mir weiterhin alles ansehen, was unter diesem Label läuft… aber es wird immer ein „was hätte daraus werden können“ mitschwingen. Es entwickelt sich bei mir zusehends eine Hassliebe.

ABER… ich halte Episode 9 für einen der besten SW-Filme. Es ist ein Nostalgiefilm, der die besten Ideen aller Filme aufgreift, die negativen Elemente anderer Filme weitestgehend tilgt – ausgenommen jene „negativen Elemente“, die offensichtlich nur ich als solche bezeichne – und ein wenig mutiger ist, als es andere Filme dieser Reihe waren. Und ja, es gab auch für mich ein, zwei Gänsehaut-Momente… so billig der Griff in die Hollywood-Emotions-Trickkiste auch war. UND… ich kann mich täuschen, vlt. waren meine Augen bereits getrübt… aber in den Schlussszenen hatte ich den Eindruck, ich würde „Return of the Jedi“ sehen… also rein visuell, vom Bild her, die Farben, 1983. Fand ich gut. So sehr ich mich nostalgischer Gefühle auch entledigen will… da haben sie mich überkommen und es fühlte sich gut an.